Kreative Experimente im Szenografie-Workshop

Von der Idee zum Bühnenbild – Modelle bauen, mit Licht und Farben experimentieren und räumliche Stimmungen zur Musik entwickeln – genau darum ging es beim zweiten Szenografie-Workshop mit der Szenografin Paula Vollmer. 26 Schüler:innen unterschiedlichen Alters Stufen waren am Start, um ihre Ideen für das Bühnenbild zum Konzert-Projekt mit dem Sinfonieorchester Opus 125 weiterzuentwickeln.  

Nachdem sich die Teilnehmenden im ersten Workshop mit der Musik des Konzertprogramms beschäftigt hatten, wurde diesmal richtig angepackt: Mit verschiedenen Materialien testeten sie, wie Formen, Farben und Licht die Atmosphäre auf der Bühne beeinflussen können. Dabei entstanden beeindruckende Miniatur-Bühnenbilder – von märchenhaften Welten bis hin zu modernen, abstrakten Konzepten.  

Sofija Ugrinouska ist Standpunkt-Redakteurin und nimmt gleichzeitig am Konzert-Projekt teil. So blickt sie auf den Workshop: Im zweiten Szenografie-Workshop von OPUS 125 e.V. durften wir unsere ersten Ideen weiterentwickeln und in richtige Bühnenbildmodelle umsetzen. Unter der Anleitung von Paula Vollmer haben wir viel über Szenografie gelernt und dabei mit verschiedenen Materialien, Farben und Lichteffekten experimentiert. Unsere Moodboards aus dem ersten Workshop waren der Ausgangspunkt für unsere Modelle. Es war total spannend zu sehen, wie aus einer Idee nach und nach ein kleines Bühnenbild entsteht. Wir haben gelernt, wie wichtig Licht, Farben und Formen sind, um eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre darzustellen. Jeder von uns hat die Musik auf seine eigene Art interpretiert – einige Modelle sahen mystisch aus, andere waren modern oder märchenhaft.

Mein persönliches Highlight: Am meisten Spaß hat mir gemacht, meine eigene Idee zum Leben zu erwecken. Ich fand es faszinierend, wie ich mit einfachen Materialien eine ganz neue Welt erschaffen konnte. Besonders cool war auch der Austausch mit den anderen – wir haben uns gegenseitig inspiriert und neue Techniken ausprobiert, auf die ich alleine nie gekommen wäre!

„Besonders cool fand ich, wie wir mit Licht und Schatten gespielt haben. Dadurch verändert sich die ganze Wirkung der Bühne!“ – Alejandra und Sophia (Stufe 10)  

„Ich hätte nie gedacht, dass man mit so einfachen Mitteln so viel Stimmung erzeugen kann.“ – Teodora (Standpunkt)

Da der Workshop wegen des Busstreiks kurzfristig in der Gesamtschule Hardt stattfinden musste, konnten einige Teilnehmende anderer Schulen nicht dabei sein. Sie steigen aber beim nächsten Workshop am 8. April in der Zentralbibliothek wieder ein. Dort geht es dann in die finale Phase: Die bisherigen Entwürfe werden weiter ausgearbeitet und als optimierte Modelle im Maker Space umgesetzt.  


„Mir macht es viel Spaß außerhalb des Unterrichts mit anderen Schülern an solchen Projekten arbeiten zu können und interessante Erfahrungen zu sammeln!“ – Priya (Stufe EF)  

„Es ist spannend zu sehen, wie aus ersten Skizzen und Ideen etwas entsteht, das später wirklich auf einer Bühne stehen könnte.“– Kim (Stufe EF)  

Natürlich waren auch die Podcaster vom Standpunkt-Team dabei: Emil, Justus und Simon begleiteten den Workshop und hielten mit O-Tönen für ihre Podcast-Folge die Eindrücke und Ideen der Teilnehmerinnen fest. Chefredakteurin Charlotte sorgte für die redaktionelle Koordination.  

Wer die fertigen Bühnenbilder sehen will, hat im April die Chance dazu: Die Ergebnisse werden im Foyer der Zentralbibliothek ausgestellt. Und beim Sinfoniekonzert„Vom Sommernachtstraum ins Märchenland“ am 17. Mai können die Zuschauer:innen nicht nur Musik von Telemann, Mendelssohn, Grieg und Nielsen, die sich von bekannten Märchen inspirieren ließen – sondern auch, wie man sich auch visuell von der Musik inspirieren lassen kann.  

Danke an den Dirigierten Javier Álvarez für die tolle musikalische Vermittlung und an die Szenografin Paula Vollmer für die spannenden Workshops.