Künstliche Intelligenz im Gaming

Benjamin und Robert beschäftigen sich gerade intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz im Gaming. Beide entwickeln aktuell selbst ein eigenes Spiel und setzen sich dabei nicht nur praktisch, sondern auch kritisch mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI auseinander. Zoe übernimmt außerdem die Leitung unseres neuen Ressorts DIGITALES+GAMING. Dort geht es genau um solche Themen, also um digitale Entwicklungen, Games und die Frage, wie Technik unsere Kreativität und unseren Alltag beeinflusst.

Künstliche Intelligenz ist heute überall zu finden. Auch im Gaming spielt sie eine immer größere Rolle. Viele Spiele und Entwicklungsprozesse nutzen bereits KI. In Zukunft wird ihr Einfluss noch weiter wachsen. Viele fragen sich, wie KI heute schon im Gaming eingesetzt wird und was das für die Zukunft bedeutet.

Positive Aspekte von KI im Gaming

KI kann Entwicklerinnen und Entwickler beim Programmieren unterstützen. Sie hilft dabei, Fehler schneller zu finden. Sie kann erklären, warum etwas nicht funktioniert. Das spart Zeit und macht die Arbeit effizienter. Ein weiterer Vorteil ist, dass KI lernfähige Gegner ermöglichen kann. Diese reagieren auf das Verhalten der Spielenden. Dadurch fühlt sich jedes Spiel anders an. Das sorgt für mehr Abwechslung und Spannung.

KI kann außerdem bei Grafik und Technik helfen. Zum Beispiel beim Hochskalieren von Bildern oder bei realistischeren Lichteffekten. Das verbessert die Spielqualität und die Performance. Auch Arbeitsprozesse werden schneller. Recherche geht zügiger. Einfache Programmteile können automatisch erstellt werden. Trotzdem muss alles überprüft werden. Fehler können auch mit KI passieren. Das ist ähnlich wie bei selbst geschriebener Arbeit.

Grenzen und Kritik an KI

Ein häufiger Kritikpunkt ist die fehlende Kreativität. KI kann nichts komplett Neues erfinden. Sie nutzt nur das, was sie aus vorhandenen Daten gelernt hat. Deshalb entstehen oft ähnliche Inhalte. Wenn zu viel KI eingesetzt wird, können Spiele austauschbar wirken. Kreativität und besondere Ideen kommen meist von Menschen. KI sollte deshalb unterstützen und nicht ersetzen.

Wahrnehmung bei Spielenden und Firmen

Viele Spielende stehen KI kritisch gegenüber. Sie haben Angst, dass kreative Jobs verloren gehen. Manche misstrauen Spielen, bei denen KI eingesetzt wurde. Firmen sehen KI oft als Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. Deshalb wird der Einsatz nicht immer offen kommuniziert. Das führt zu Unsicherheit und Misstrauen auf dem Markt. Viele Spieler wünschen sich mehr Transparenz und klare Aussagen dazu, ob und wie KI genutzt wurde.

Auswirkungen auf Preise und Hardware

KI braucht sehr viel Rechenleistung und Speicher. Vor allem RAM wird stark nachgefragt. Große KI Unternehmen kaufen große Mengen davon. Dadurch kann es zu Engpässen kommen. Speicher wird teurer. Das wirkt sich auch auf Gaming PCs und Konsolen aus. Gaming Hardware wird dadurch insgesamt kostspieliger. Wie stark diese Entwicklung langfristig sein wird, ist noch nicht klar. Sicher ist aber, dass KI auch den Hardware Markt beeinflusst.

Übrigens hat Zoe im Rahmen ihres Praktikums in der MedienWerkstatt die Werkschau der Designer und Architekten auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf besucht und dabei mit einem Gamedesigner ein spannendes Gespräch geführt. Schaut mal rein, was er über sein Spiel erzählt und wie er zu diesem Studiengang gekommen ist.