Darum ist HORST vorbei — und das kann in Zukunft kommen!

Zwei Wochen ist es her, dass das Aus des HORST-Festival verkündet wurde — ein Schock für viele Gladbacher. Standpunkt sprach mit der Organisatorin und Vorsitzenden des HORST Musik- und Kulturförderung e.V. Vereins Ulla Heinrich über ein erleichterndes Ende, die Chancen für ein Come-back und Probleme der Stadt Mönchengladbach. 


STATEMENTS
☛ „Wir werden das HORST in dieser Form nicht fortführen.“
☛ „Die Leute waren irgendwie lahm. [...] Die Gladbacher haben sich verändert.“
☛ „Das heißt auch, dass wir Geld verdienen müssen. Dafür steht HORST aber nicht.“
☛ „Es sollte hier nicht nur ein Festival geben, sondern fünf oder zehn!“
☛ „Darum haben wir Jahr für Jahr die Arschbacken zusammengekniffen und gesagt: Jetzt ziehen wir es nochmal durch.“
☛ „HORST-Fesitval, Margarethen-Garten, Ladenlokal, Klaus- und Greta-Markt — das wird in allen Broschüren total gerne genannt.“

 standpunkt: Vor zwei Wochen lag ich in Kroatien am Strand und plötzlich hörte ich die Breaking-NEWS: „Horst macht Schluss!“ Warum macht ihr meinen Urlaub kaputt?

Ulla Heinrich: Ah, das tut mir natürlich total leid. (lacht) Das Ende fürs Horst haben wir schon vor dem Festival 2014 beschlossen. Vor zwei Wochen sind wir dann damit an die Öffentlichkeit gegangen. Der Grund ist, dass wir diese Qualität von Event und Kultur auf diesem Niveau als Ehrenamtler nichtmehr leisten können. Also persönliche Gründe.

Ihr habt ja nicht nur organisatorisch sondern auch künstlerisch viel Geschick bewiesen. Was bedeutet für Euch als Kulturmenschen und Kuratoren „Ende“?

Ende bedeutet für uns immer auch Anfang — das ist total wichtig. Wir werden das HORST in dieser Form nicht fortführen aber als Ehrenamts-Feaks machen wir mit andere Projekten schon jetzt weiter. Keiner von uns kann stillstehen. Der HORST-Verein bleibt sowieso bestehen und damit bleiben auch Projekte wie das potpourri Festival. Und gerade weil der große Leuchtturm „HORST Festival“ jetzt weg ist könnte die restliche Arbeit auch noch deutlicher sichtbar werden. Jetzt ist wieder Luft da für viele kleinere Sachen.

Man hätte das Festival ja auch an eine jüngere Generation weitergeben können. Warum habt ihr Euch dagegen entschieden?

Darüber haben wir nachgedacht. Am Anfang dachten wir sogar, dass die Teams vom potpourri für das HORST Festival nachwachsen. Aber das potpourri steht total für sich! Es ist keine Schulung, die auf HORST vorbereitet. potpourri ist ein eigenes Produkt mit einer eigenen Identität. Und: HORST lebt vom Booking. Das steht und fällt mit den Personen. Unser Geschmack, über den man streiten kann, hat das Festival mitbestimmt und sowas kann man nicht weitergeben. Noch viel wichtiger ist aber: Wer soll dieses Risiko von 200.000 Euro tragen? Sollen zwanzigjährige Jungendliche dieses Risiko tragen? Nein, das geht einfach nicht, das kann man nicht bringen.

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Ulla Heinrich im Gespräch mit standpunkt. | Foto: Paula Vollmer.

Können wir darüber sprechen wir ihr Horst gegründet habt? Das war vor fünf Jahren…

Ja eigentlich vor sieben Jahren …

Sorry, vor sieben Jahren. Wie war Gladbach da und welche Stimmung lag in der Luft als ihr HORST gegründet habt?

Ich bin in Gladbach angekommen und habe angefangen Kulturpädagogik zu studieren. Damals dachte ich: was ist denn hier los? Ich konnte nicht nur nichts unternehmen sondern es gab auch ganz wenig gleichgesinnte Leute. Obwohl ich so einen kreativen Studiengang studierte. Die Leute waren irgendwie lahm. Erste später habe ich dann einzelne Leute kennengelernt, die kreativ und engagiert waren, zum Beispiel Oliver Leonards. Als wir uns angefreundet hatten ging es recht schnell: Oliver hatte den Impuls und ich saß bei der Studierendenvertretung im Vorstand. Er kannte die Leute aus der Kreativ-Wirtschaft (das war damals total neu), ich war nah an den Studenten und anderen Leuten die Lust hatten neue Sachen zu machen. Wir hatten das Gefühl, zusammen können wir total viel bewegen. Leute zu finden die dabei mitmachen war gar nicht schwer. Die Stimmung war mega gut! Wir waren aber auch unsicher. Wir mussten mit den ganzen alten Gladbachern, die selber nichts gemacht haben aber uns direkt kritisiert haben klarkommen. Da mussten wir gegen viele Widerstände bestehen. Da entstanden dann so Geschichte wie die mit dem Zaun.

Erzähl, wie geht die Geschichte mit dem Zaun?

„Umsonst und draußen“ hatte früher keinen Zaun. Das war vom Gefühl her total schön! Aber heute geht das bei Events nicht mehr, das muss eingezäunt werden. Da mussten wir uns gegen eine alte Fraktion beweisen, was nicht immer so leicht war.

Damals wart ihr alle um 20 Jahre alt und hattet ein Budget von 20.000 Euro. Heute sind es 200.000 Euro. Wie hat sich das entwickelt? Hat man Veränderungen gespürt?

Was das Geld angeht: wir haben es immer knapp geschafft auf null zu kommen, egal wie groß das Budget war. Die Stimmung über die Jahre … das war nicht immer einfach. Wir sind sehr diskursorientiert. Bei uns wurde ALLES diskutiert. Alles was ihr auf dem Festival als Ergebnis gesehen habt hatte bei uns endlose Diskussionsschleifen. Wir sind alle sehr unterschiedlich. Aber genau das hat das HORST zu dem gemacht was es ist. Was ich erst im Nachhinein gemerkt habe: wir haben uns unheimlich professionalisiert. Obwohl wir nie Zeit für Reflexion hatten und immer überlastet waren haben wir uns zu Professionals entwickelt. Das heißt auch, das wir Geld verdienen müssen. Dafür steht HORST aber nicht.

Ist Gladbach überhaupt der richtige Ort für ein Festival? Wir haben überlegt, ob Köln und Düsseldorf Festivals nicht viel besser können.

Überhaupt nicht! Köln und Düsseldorf müssen total für sich stehen und Gladbach eben auch. Früher sind alle dahin gefahren um etwas zu erleben — zurecht, denn hier gab es ja nichts. Aber genau darum muss man ja hier etwas machen. Und es gibt hier so viele tolle Menschen, die etwas starten wollen. Auf dem HORST hat man es gesehen! Es sollte hier nicht nur ein Festival gesehen sondern fünf oder zehn!

Wann habt ihr gemerkt, dass etwas schief läuft?

Oli hat es gut formuliert; wir waren da nicht ehrlich zu uns. Seit etwa zwei Jahren merken wir: wir sind überlastet, persönlich und privat. Aber weil wir befreundet sind wollte niemand den anderen hängen lassen. Darum haben wir Jahr für Jahr die Arschbacken zusammengekniffen und gesagt: Jetzt ziehen wir es nochmal durch. Aber vor diesem Festival haben einzelne im Team gesagt: „Es geht nichtmehr. Ich kann das nicht mehr realisieren.“ Ich nehme mich selber da nicht aus. Ich bin selbstständig und beim HORST geht einfach Zeit drauf, in der ich kein Geld verdienen kann. Und weil es so viel Zeit ist habe ich am Ende nichts mehr zu essen. Das geht so nicht. Final war es wie ein Durchatmen.

Hatte HORST eigentlich eine Krankheit oder war das Aus von HORST nur ein Symptom der Krankheit, die die Stadt Mönchengladbach hat?

Prinzipiell muss man ja sagen: es läuft total viel gut! Ich sehe viele engagierte Leute die zusammen arbeiten. Das war früher nicht so. Man hat sich eher argwöhnisch angeguckt und dadurch ist nichts gutes entstanden. Heute sind alle miteinander vernetzt, ehrenamtlich wird viel Basis-Kulturarbeit gemacht. Super! Was es aber zu kritisieren gilt: die Politik und auch die Gesellschaften der Stadt müssen dieser Arbeit mit Wertschätzung begegnen. Ein feuchter Händedruck reicht da nicht aus. Man muss gar nicht immer über Geld sprechen aber Unterstützung ist einfach wichtig! HORST Festival, Margareten-Garten, Ladenlokal, Klaus- und Greta-Markt — das wird in allen Broschüren total gerne genannt. Dennoch gibt es dann ein Defizit zwischen Anerkennung und der Art und Weise wie man es für sich benutzt. Das muss man mal so offen sagen.

Wertschätzung — kannst du das noch konkretisieren? Wünscht ihr Euch mehr finanzielle Hilfe?

Klar. HORST ist vorbei aber für alle anderen wünsche ich mir, dass Geld umgeschichtet wird und dass es mehr praktische Hilfe gibt: Es wäre gut sich einfach mal auf die Fahne zu schreiben: Wie Projekte — zum Beispiel das potpourri — finanziert werden ist nicht nur das Problem der freien Szene sondern wir machen das auch zu unserem Problem. Das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach unterstützt hier definitiv schon wo es kann. Gerade viele kulturpädagogische Projekte wurden durch diese gute Zusammenarbeit in der Stadt auf den Weg gebracht. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es eine zusätzliche Stabsstelle „freie Szene“, die vielleicht eine Verbindung zwischen Kulturarbeit und Stadtmarketing herstellt und die sich ausschließlich mit solchen Fragen beschäftigen kann. Das wäre toll und das gibt es in anderen Städten ja auch.

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Ulla Heinrich und Redakteur Linus Luka Bahun | Foto: Paula Vollmer.

Wie fühlt ihr Euch gewertschätzt, wenn um Rock am Ring total der Hype gemacht wird? Berührt Euch das?

Oh ja — also erstmal glaube ich, dass das keine Auswirkungen auf HORST gehabt hätte. Die beiden Produkte sind einfach total unterschiedlich (schon wenn man sich die Ticketpreise anguckt). Aber als Vorsitzende des HORST Vereins beobachte ich natürlich mit Faszination wie schnell auf einmal Sachen in die Wege geleitet werden.

Man könnte ja sagen, dass Horst als Festival ein Experiment war. Wie ist das Ergebnis?

Da denke ich oft drüber nach. Wir fragen uns oft: was wollen die Leute? Und ich glaube die ordinären Mönchengladbacher haben sich total entwickelt. Sie haben eine Offenheit für Kultur entwickelt und lassen sich eher auf Neues ein. Das sieht man auch an städtischen Veranstaltungen wie Nachtaktiv. Da sind ganz viele Leute aktiv — und zwar nicht nur die üblichen Kulturschaffenden. Und genau das ist unser Ziel: viele Leute erreichen ohne Mainstream zu werden.

Rock am Ring zieht vielleicht von der Eifel nach Gladbach. Was wäre wenn Krefeld sagt: Hier ist Euer Budget, wir wollen HORST in Krefeld. Wie sehr ist HORST an Gladbach gebunden?

HORST ist total an Gladbach gebunden. HORST ist in Gladbach geboren und gehört an den Platz der Republik. Wir hatten ja durchaus Angebote was das angehet. Aber trotz vieler Unannehmlichkeiten, die dieser Ort mit sich bringt wollten wir im Herzen von MG bleiben. Für alle erreichbar. HORST woanders wird’s nicht geben.

Nachdem das Aus verkündet war, gab es da etwas, was Euch besonders berührt hat?

Alles! Man muss vielleicht wissen, dass wir die interne Regelung hatten, dass wir es allen internen Mitarbeitern gesagt haben von denen wir dachten: Okay, die können mit der Message umgehen. Jeder hat also seine Teams gebrieft. Und die Stimmung war — ich kriege sofort wieder Gänsehaut — einfach unvorstellbar, total elektrisierend. Etwa 300 Leute wussten: Das ist das letzte mal. Man hat während des Events ständig Leute gesehen die irgendwie geweint haben. Da haben wir ganz viele bewegende Geschichten gehört. Ansonsten waren wir schon ziemlich viel Hate gewöhnt; davon haben wir aber gar nicht so viel erfahren. Das Feedback war verständnisvoll. Und so wie Silke immer sagt: HORST ist eigentlich die längste Beziehung, die wir alle hatten.

Jetzt gibt es ja diese Online-Petition. Dürfen wir hoffen? Berührt Euch das?

Klar berührt uns das, wir kennen die Leute dahinter ja auch! Das sind zum Teil Fans, zum Teil Helfer. Wir finden das total schön. In Gladbach sollte es viel mehr Petitionen geben. Mal gucken …

Was müsste passieren, damit wir HORST zurück bekommen?

Prinzipiell ist HORST erstmal abgeschlossen, aber wenn man so etwas in der Art nochmal machen möchte bräuchte es eine Form, die dafür sorgt dass das finanzielle Risiko nicht an einzelnen Privatpersonen hängt. Es müsste eine gemeinsame Veranstaltung sein, wo das Risiko von vielen getragen wird.

Eine Vision bitte: Wie geht es nach Horst weiter?

Was klar ist: alle planen gerade unterschiedliche Konzerte. Da wird ganz viel stattfinden. Der Verein bleibt bestehen, vielleicht auch mit neuer Unterstützung. Das potpourri festival soll auf jedenfall erhalten bleiben. Und meine größte Vision: vielleicht kommen ja Leute, die jetzt vom Ende des HORST geschockt sind, in den Verein und starten mit uns ganz neue Sachen. Die könnten wir mit unserem Know-How unterstützen.

Vielen, vielen Dank für das Gespräch.

Anmerkung der Redaktion: Textkorrektur am 25. August 2014 durch [LLB]. Vorherige Version kann durch Mail an redaktion@standpunktonline.com eingesehen werden.

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