OOTD und die Totshopper der Blogger-HAULs

In Zeiten von OOTD (Outfit of the Day) und HAUL (wenn jemand seine Einkäufe filmt und vorstellt) ist SALE ein magisches Wort! Ein Wort, dass unglaubliche Reaktionen auslösen kann und viele in Rausch versetzt. Je spektakulärer und unglaublicher die Preisen sind, um so weniger denken wir über den wirklichen Wert des Kleidungsstücks nach.

Foto: Lukas Hersemeyer
Foto: Lukas Hersemeyer

„Bei den Preisen kann man ja nix falsch machen…“ das sind die Argumente für unsere spontanen Kaufentscheidungen bei Billigkleidung, die noch nicht einmal eine Saison überleben muss. Worüber wir aber gar nicht mehr nachdenken sind die Arbeitsbedingungen der Näherinnen in den indischen Textilfabriken, denn die sind dabei meist ganz weit weg. Nicht so für eine britische Primark-Kundin: Denn jemand hatte eine Botschaft in ihr Kleid genäht.

Eine britische Kundin der derzeit angesagtesten Billigmodekette Primark ist nicht nur die Lust auf ihr neu erstandenes Sommerkleid mächtig vergangen, sondern es hat auch ihre Einstellung zu dem Textilanbietern geändert. Sie habe in ihrem zwölf Euro teuren Sommerkleid von Primark ein Etikett mit einer Nachricht gefunden. „Forced to work for exhausting hours“, zu Deutsch etwa „gezwungen, stundenlang bis zur Erschöpfung zu arbeiten“, sei handschriftlich auf dem Etikett gestanden, das jemand mit der Hand zwischen die anderen genäht hatte. Es sei ihr aufgefallen, als sie nach der Waschanleitung geschaut habe, erzählte die 25-Jährige einer Zeitung. Weil sie sich schuldig fühlte und ein ausbeuterisches Arbeitssystem nicht unterstützen wollte, zog sie das Kleid nie wieder an.

„Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie darüber nachgedacht, wie die Kleider hergestellt werden“, sagte sie. „Aber das hat mich jetzt zum Nachdenken darüber gemacht, woher wir unsere billigen Klamotten bekommen.“

Primark bat er um Rückgabe: „Wir wären der Kundin dankbar, wenn sie das Kleid an uns übergeben würde, damit wir untersuchen können, wie das Schildchen an das Kleid gelangte und ob dieser Sache weiter nachgegangen werden muss.“

Vor mehr als einem Jahr stürzte das Rana Plaza in Bangladesch ein. Beim schwersten Unglück in der Textilindustrie starben mehr als 1130 Menschen, mehr als 2500 wurden teils schwer verletzt.

Die Arbeitsbedingungen der Näherinnen, die dort zu Dumpinglöhnen Textilien für westliche Modehäuser herstellen, gerieten in die Kritik. Zu den Unternehmen, die in einer der Fabriken in dem Gebäude produzieren ließ, gehörte auch das irische Unternehmen Primark.

Der irische Textildiscounter Primark wirbt mit Spottpreisen für seine Klamotten. Das hemmungslose Shoppen hinterlässt Müllberge.

Die Szenen von Shoperöffnungen ähneln denen von Autogrammstunden mit Teenie-Idolen: Wenn Primark irgendwo in Europa eine neue Filiale eröffnet, stürzen sich kreischende Kundinnen auf die Schuh- und Kleiderregale und raffen alles zusammen, was sie tragen können. Der Hype Primark ist jetzt auch nach Deutschland geschwappt.

Hemmungslos Shoppen, weil es so billig ist, ist die Devise für viele Kundinnen. Die Kunden scheinen in ihrem Kaufrausch völlig die Kontrolle zu verlieren.

Kunden unter 35 Jahren ist die Hauptzielgruppe der irische Textildiscounter. Dabei hat Primark Kik, Takko, H&M und C&A, aber auch die Discounter Aldi und Lidl als Konkurrenten. Doch Primark will noch modischer und noch billiger sein als seine Konkurrenz.

Billige Kleidung wird laut einer Studie im Auftrag der britischen Regierungmit mit hoher Wahrscheinlichkeit nach kurzer Zeit weggeworfen, denn sie wird als wenig haltbar wahrgenommen. In Deutschland ist zu beobachten, dass die Zahl die angebotenen Kleidungsstücke in den vergangenen Jahren um 15% angestiegen ist. Gleichzeitig sind aber die Ausgaben der Haushalte für Bekleidung auf 106 Euro im Monat gesunken. Das bedeutet, immer mehr Bekleidung für immer weniger Geld. Und das bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt.

Eine vor fünf Jahren veröffentlichte Studie hat binnen 15 Jahren einen Anstieg der aussortierten Klamotten um einen Fünftel auf 750.000 Tonnen gemessen. Und das Statistische Bundesamt verzeichnet aktuell einen Anstieg der Textilmenge in den Haushaltsabfällen. Wurden im Jahr 2004 noch 82.400 Tonnen Textilmüll von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern verwertet, waren es 2010 bereits 100.300 Tonnen. Doch erfasst die Statistik nur ein Siebtel bis ein Achtel aller Textilabfälle. Entsorgt werden die Klamotten auf zwei Wegen: über den Hausmüll und über Kleidersammlungen. Die eingesammelten Textilien werden sortiert. Was noch getragen werden kann, wird in Osteuropa und Afrika verkauft. Was nicht mehr brauchbar ist, wird als Brennmaterial verwendet.

Festgestellt worden ist auch, dass sich die Qualität der Altkleider durch die in Asien hergestellte Billigware seit mehreren Jahren verschlechtert. Wenn mehr weggeworfen wird steigt der Rohstoffverbrauch und der ist erstaunlich hoch:

Für die Herstellung eines Baumwoll-T-Shirts werden 7000 Liter Wasser und 1,2 Kilogramm Chemikalien verbraucht sowie sieben Kilogramm CO2 ausgestoßen. Die Kunstfasern werden aus Öl hergestellt.

Das Problem können nur höhere Preise lösen.

Wenn Kleidung  von qualitätiv hochwertiger und das Design exklusiver und zeitloser wäre, würde sie länger getragen werden. Wenn aber neue Hosen oder Jacken schon für ein paar Euro zu haben sind, gibt es auch keinen Grund mehr, Second-Hand-Kleidung zu kaufen.

Weiter Infos auch auf Spiegel online oder RP online

Das Leben im POPC-Modus

Das Leben im POPC-Modus

Die digitale Kommunikation verändert uns. Wir pflegen Beziehungen nicht nur im realen, sondern auch im digitalen Raum. Wir nehmen Meinungen einer großen, unterschiedlichen Menschenmenge auf und können uns der Mehrheit anschließen – oder auch nicht. Wir sind rund um die Uhr erreichbar, und man erwartet rund um die Uhr unser Feedback. Das Leben im POPC-Modus…

Das Netz vergisst nichts…oder?

Das Netz vergisst nichts…oder?

Fast 66 % unserer Mitschüler*innen fühlen sich im Internet sicher und brauchen laut eigener Aussage keine Unterstützung. Wir denken, dass die meisten die Gefahr unterschätzen. Michelle Hoff aus der Standpunktredaktion hat einige Tipps zusammengestellt, die man unbedingt beachten sollte. Text: Michelle Hoff, Lara Mund, Jaron Riedl Im Internet gibt es kein „sicher“, aber es gibt…

Alle Welt nutzt  YouTube.

Alle Welt nutzt YouTube.

An YouTube führt im Netz kaum ein Weg vorbei. Aber wie nutzt YouTube dich? Wie macht es deine Daten zu Geld? Welche Daten von dir erfasst YouTube? Was macht der Mutterkonzern Google damit, und wie kannst du deine Privatsphäre schützen?  Mehr als eine Milliarde Menschen nutzen YouTube, das entspricht rund einem Viertel der Internetnutzer weltweit. Auf der…

Long live the smartphone!

Long live the smartphone!

Das Smartphone braucht in der Herstellung fünf bis zehn Mal so viel Energie und CO2 wie in der Nutzung. Text: Seán Levey Mit mehr als 109.000 Besuchern, Tendenz steigend, ist der Mobile World Congress die Größe Mobilfunk Messe Europas. 2400 Aussteller stellten 2019 in Barcelona die neusten Trends, darunter faltbare Smartphones, der interessierten Masse vor. Auch…

Handy statt Federmäppchen

Handy statt Federmäppchen

823 Schüler*innen (411 Jungen und 412 Mädchen) der Stufen 5 – 13 (11 bis 19 Jahre) wurden im Februar 2019 an der Gesamtschule Hardt zu ihrem Mediennutzungsverhalten von den Schülerzeitungsredakteuren* gefragt. Auch wenn einige Ergebnisse Vermutungen bestätigen, so erstaunen auch viele Einschätzungen und Antworten der befragten Schülerinnen und Schüler:

Unser Geschenk für Euch!

Unser Geschenk für Euch!

Wir schenken Euch zum Fest die neue Ausgabe unseres Magazins als Onlineversion direkt auf Euer Handy. Lasst Euch informieren, unterhalten und inspirieren für ein glückliches und zufriedenes neues Jahr! Euer Standpunkt-Team

Auschwitz – ein Ort und seine furchtbare Geschichte

Auschwitz – ein Ort und seine furchtbare Geschichte

Weltweit erinnert der Holocaust-Gedenktag an die Verbrechen der Nazis. Am 27. Januar 1945 befreite die sowjetische Armee die Häftlinge des KZ Auschwitz. Was sie vorfand, ist bis heute unfassbar. Zum Holocaust-Gedenktag haben an vielen Orten Menschen an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnert. Die Exkursionen der Stufe 10 nach Auschwitz bleiben vielen Schüler*Innen in Erinnerung. Die…

Lerntempo Duett

Lerntempo Duett

Melinda Tatraku ist in Albanien geboren und lebt seit vier Jahren in Deutschland. Erst in der Grundschule hat sie die deutsche Sprache gelernt und direkt das Schreiben für sich entdeckt. Im Standpunktmagazin schreibt die Sechsklässlerin über ihre Erfahrungen in ihren Schulen in Albanien und Deutschland. Ihr fragt euch jetzt sicher: „Was meint sie nur mit Lerntempo…

Artist’s talk mit Minerva Cuevas

Artist’s talk mit Minerva Cuevas

Minerva Cuevas stellte heute im Forum der Gesamtschule Hardt im Rahmen eines artist‘s talk einen Querschnitt ihrer Arbeiten vor, um anschließend mit den Schüler*innen im Plenum zu diskutieren. Moderiert und vorbereitet wurde das Gespräch durch die Standpunktredaktion und die Moderatoren Séan Levey und Ivana Baumann.

Perspektiven und Alternativen nach der Schule

Perspektiven und Alternativen nach der Schule

Mit 33 Prozent ist der Anteil der Lehrlinge und Studenten, die ihren eingeschlagenen Ausbildungsweg abbrechen, erschreckend hoch. Welche Gründe gibt es dafür? Die Berufswahlvorbereitung ist intensiver und breiter aufgestellt denn je, aber was macht eine gute Hilfe bei der Berufswahl aus? Ist die Berufsberatung heute noch zeitgemäß? Welche Alternativen zum Studium oder Berufsausbildung gibt es nach der…

Kulturbetriebe 4.0?

Kulturbetriebe 4.0?

Der Machtkampf mit der Digitalisierung – Museen und Theater gefangen zwischen neuen Trends und Überforderung. Kampagnen, wie „Stop Phubbing“[1] des australischen Studenten Alex Haigh, haben bereits im Jahr 2013 Wellen geschlagen. Auch „Smombie“[2] das Jugendwort des Jahres 2015 schließt sich der Thematik des Phubbings an: Egal ob bei Verabredungen, dem Weg zum Bus oder auf…

Was wir nicht richtig verstehen,

Was wir nicht richtig verstehen,

finden wir auch nicht richtig gut. So spalten sich auch Befürworter und Verweigerer neuer Technologien. Wir stehen am Beginn einer digitalen Revolution, die bisherige Entwicklungen im Bereich der Kommunikation wie den Druck, das Telefon, den Fernseher und Computer, in seinen Auswirkungen auf unser soziales Leben und die Wirtschaft in den Schatten stellen wird. Wir werden mit den neuen…

100 Millionen Kinder und Jugendliche leben in der EU

100 Millionen Kinder und Jugendliche leben in der EU

Das macht 21 Prozent der gesamten EU-Bevölkerung aus! Am 26. Mai wählt die europäische Bevölkerung die Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Diese werden die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in Europa* und über die Grenzen hinweg gestalten. Jedes vierte Kind, also mehr als 25 Millionen Kinder in Europa*, sind in Gefahr, von Armut und Ausgrenzung betroffen…

Umweltbewusstsein braucht Kreative!

Umweltbewusstsein braucht Kreative!

Der Wohlstand reicher Industrienationen – darunter auch Deutschland – ist auf einem verschwenderischen Ressourcenverbrauch aufgebaut. Der Großteil unserer Wirtschaft ist eine Einwegwirtschaft: große Mengen an Rohstoffen werden entnommen, um damit oft kurzlebige Produkte herzustellen, die nach Gebrauch einfach weggeworfen werden. Ob Kleidung, Möbel, Fahrzeuge, Elektrogeräte und Elektronik – alles ist heute wenig langlebig gestaltet und…

Europa wählt! Äh…aber wen oder was nochmal genau?

Europa wählt! Äh…aber wen oder was nochmal genau?

Ein Crashkurs mit den zehn wichtigsten Fragen und Antworten zur Europawahl. Für Euch aus dem Netz gefischt und geschrieben von Eva Müller-Foell für fluter.de

Der Traum vom Grundeinkommen

Der Traum vom Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen ist das politische Zukunftsprojekt der digitalen Moderne. Geld vom Staat für jeden – ob Milliardär oder Arbeitsloser. Bedingungslos und ohne Gegenleistung. So vielversprechend das klingt, so umstritten ist es auch. Hat das BGE das Potential, den deutschen Sozialstaat umzukrempeln? Wir klären auf.

Was bedeutet Dir Europa?

Was bedeutet Dir Europa?

Was bedeutet es in Europa zu leben? Wie soll Europa mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet Europa jungen Menschen? Über diese und viele weitere Fragen diskutieren junge Menschen bundesweit und nicht nur in unserer Schule anlässlich des EU-Projekttages. Sinn und Zweck dieses Europa-Projekttages ist es, das Interesse an sowie das…

Wie ’smart‘ bist du eigentlich?

Wie ’smart‘ bist du eigentlich?

Die Konsequenzen der schnellen technologischen Entwicklung der letzten Jahre können wir noch nicht überblicken. Erst recht nicht die für unser gesellschaftliches Zusammenleben und unsere Lebenswelt von morgen. Kinder und Jugendliche sind bereits in diese neue Welt hineingeboren und erleben die Geschwindigkeit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung bereits als Generationen unterschiedlicher Zeitepochen. Von ihnen wird erwartet,…

‚Creating & developing your future‘ – ein Zukunftsprojekt im Rückblick

‚Creating & developing your future‘ – ein Zukunftsprojekt im Rückblick

Mit realen Praktikaangeboten und Empfehlungsschreiben von Mönchengladbacher Unternehmen wurden die Finalisten des Bewerbungswettbewerbs bei der Jurysitzung des Erasmus+ Projektes am 19. Januar im VIP Club des Borussia Parks ausgezeichnet. Jetzt gibt es den Rückblick auf das Workshop-Programm und das große Finale als Video ‚made by Standpunkt‘.

Kein Plan oder die Qual der Wahl

Kein Plan oder die Qual der Wahl

Die Frage „Und, was machst du jetzt so nach dem Abi?“ nervt, weil allein im Ton schon die Erwartungshaltung durchsickert, nach der Schule etwas Vernünftiges zu machen. Viele haben vor und auch nach dem Abi aber noch keinen Plan. Bei den meisten geht es immer nur geradeaus. Viele starten ein Studium und brechen dann ab, weil…

Essen Franzosen wirklich nur Baguette? 

Essen Franzosen wirklich nur Baguette? 

Deutschland und Frankreich verbindet eine intensive und wechselhafte Vergangenheit, aus der nach der Verständigung beider Länder der Gedanke einer europäischen Einigung entstanden ist. Allein ein Schüleraustausch reicht jedoch nicht, um als Jugendlicher ein Land zu verstehen, das für Deutschland mehr als nur ein Nachbar ist. Im Rahmen eines Erasmus+ Projektes haben sich Jugendliche aus verschiedenen…

Ein Surfbrett + Austauschpartner zum mitnehmen, s’il vous plaît.

Ein Surfbrett + Austauschpartner zum mitnehmen, s’il vous plaît.

Abenteuer, bessere Sprachkenntnisse, neue Freunde…das erträumen sich die meisten von einem Austausch ins Ausland, doch nur die wenigsten Schülerinen und Schüler der Mittelstufe trauen sich diesen großen Schritt zu. Lara und Michelle aus der Schülerzeitungsredaktion haben ein paar Mutige aus der 10. Klasse der der Gesamtschule Hardt nach ihren Erwartungen und Gefühlen zu ihrer bevorstehenden Reise…

„Schülerzeitungen sind Bausteine der Demokratie“

„Schülerzeitungen sind Bausteine der Demokratie“

Am Freitag wurden die 29 besten Schülerzeitungen Deutschlands von Bundesratspräsident Michael Müller, dem Schirmherren des  Schülerzeitungswettbewerbs der Länder 2018, Medienvertretern sowie den Partnern der Sonderpreise im Bundesrat geehrt. Eine Jury hatte sie aus 1900 Einsendungen ausgewählt. Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat ihren Sonderpreis „Europa hier bei mir“ an zwei Schülerzeitungen vergeben. Die Preise…

Pressefreiheit ist Menschenrecht!

Pressefreiheit ist Menschenrecht!

Keine Woche ohne Tweets von Donald Trump, mit denen der US-Präsident gegen Medien polemisiert. Er bezeichnet kritische Berichterstattung über seine Politik als „Fake-News“ und greift kritische Journalistinnen und Journalisten direkt an. (DIE ZEIT) Durch Trumps Angriffe auf die freie Presse leidet auch das Vertrauen der Menschen in unabhängige Berichterstattung. Das habe gefährliche Konsequenzen schreibt der…

Eine Niere für den Familiennachzug?  

Eine Niere für den Familiennachzug?  

Die schwierigen Lebensverhältnisse und die finanzielle Not von Flüchtlingen lassen den illegalen Organhandel auf der Welt blühen. Wir sind an Berichte gewöhnt, die zeigen, dass Schutzsuchende obdachlos sind, betteln müssen oder in die Prostitution gezwungen werden. Die Steigerungsform ist jetzt, dass auch Organe verkauft werden, um eine menschenwürdige Perspektive oder eine Fluchtalternative zu entwickeln.