MEDIEN

Was wir nicht richtig verstehen,

finden wir auch nicht richtig gut. So spalten sich auch Befürworter und Verweigerer neuer Technologien. Wir stehen am Beginn einer digitalen Revolution, die bisherige Entwicklungen im Bereich der Kommunikation wie den Druck, das Telefon, den Fernseher und Computer, in seinen Auswirkungen auf unser soziales Leben und die Wirtschaft in den Schatten stellen wird. Wir werden mit den neuen technologischen Innovationen ähnlich umgehen wie in der Vergangenheit. Der Mensch steht immer vor der Wahl, Technologie zum Fluch oder zum Segen werden zu lassen. Damit technologischer Nutzen die Gefahr überwiegt, ist es wichtiger denn je, dass sich Menschen mit der Technologie und den daraus resultierenden Möglichkeiten grundlegend und detailliert auseinandersetzen.

Wir müssen die Dinge begreifen können, um eine gesellschaftliche Entwicklung und einen kulturellen Wandel mitzumachen. Tieferes Verstehen sorgt auch dafür Stärken und Schwächen zu erkennen und darauf zu reagieren. Ob wir von der Digitalisierung profitieren hängt davon ab, ob wir sie selber in die Hand nehmen. Wer die Augen davor verschließt und hofft, dass die Entwicklung unbeschadet vorbeizieht, wird abgehängt werden.

Wir sind eine Generation, die als Digital Natives in der Welt von heute und morgen lebt.

Interaktive Multimedia-Technik wird mit der Verbindung menschlicher Intelligenz unsere bisherige gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung verändern. Davon werden vor allem einzelne Menschen, Organisationen und Unternehmen mit entsprechendem Wissen profitieren.

Auf diese Zukunft müssen wir vorbereitet sein, damit wir uns rechtzeitig mit den Möglichkeiten und Gefahren in einem digitalen Zeitalter auseinandersetzen können.

Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche – ob wir wollen oder nicht. Sie verändert jetzt schon mehr oder weniger unsere Art zu kommunizieren, zu lernen, zu konsumieren, gesund zu bleiben, zu wohnen, zu reisen, Freundschaften zu pflegen, Freizeit zu gestalten und politisch, sozial oder kulturell aktiv zu sein.

Ein Grund für die STANDPUNKT-Schülerteitungsredaktion ein Themenheft zu gestalten, das interessante Einblicke in die Auseinandersetzung von jungen Menschen mit ihrer digitalen Zukunft gibt.

Mit einer großen Umfrageaktion zum Mediennutzungsverhalten der Mitschüler*innen startet die Schülerzeitungsredaktion unter der Leitung von Dorothée Vollmer in die Vorbereitung der redaktionellen Arbeit zum neuen Heft.

Die Ergebnisse dieser Umfrage sind hier vorab zusammengefasst und werden Grundlage für die weitergehenden Recherchen, Berichte, Reportagen, Interviews und Kommentare im neuen Themenheft STANDPUNKT 4.0 sein.

Hier gehts zu den Umfrageergebnissen