POLITIK

„Hier darf man alles sagen und offen sprechen!“

Das sind die Grußworte der Dekanin Prof. Dr. Galina Woronenkowa mit denen sie das Standpunktteam am 5. März im Freien russisch-deutschen Institut für Publizistik (FRDIP) in Moskau empfängt. Es gibt viele Journalistikstudenten an Moskauer Universitäten, einige davon beherrschen die deutsche Sprache. Standpunkt konnte sie im FRDIP der Journalistischen Fakultät der Staatlichen Lomonossow-Universität in Moskau besuchen. Viele von Ihnen möchten nach ihrem Abschluss sowohl für russische als auch für deutschsprachige Medien oder für deutsche Unternehmen in Russland tätig werden.

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Was im Gespräch ganz deutlich wurde, war ihr grosses Interesse an Deutschland, seinen Menschen, vor allem an den Meinungen und Einschätzungen zu ihrem Land und der aktuellen politischen Lage.

Nach einem gemeinsamen Rundgang sorgten Kaffee, Tee und Kuchen für einen entspannten Austausch von Einschätzungen, Entwicklungen und Visionen für junge Generationen in Russland und Deutschland. Aber auch die kritische Betrachtung und Meinung junger Russen und Deutschen zur Ukrainekrise, der Beziehung Russlands zu den Baltischen Staaten oder zu den Anschlägen auf Charlie Hebdo ließen den Kaffee kalt werden. (Mehr zur Ukraine, den Hintergründen der Ukrainekrise, den Baltischen Staaten oder Meinungen zu den Anschlägen aus russischen Blogs)

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Ein wesentliches Ziel des FRDIP, so die Mitgründern Prof. Dr. habil. Galina F. Woronenkowa, sei es, den Studenten Deutschland und die deutsche Demokratie näher zu bringen, ihre Berufschancen zu verbessern und ihnen Kontakte zu vermitteln.IMG_2838

Einige Studenten arbeiten parallel zu ihrem Studium an wichtigen russischen Medien und als russische Korrespondenten für deutsche Medien oder sind als Übersetzer tätig sind. Umgekehrt ist man aber auch erfreut über den Kontakt mit jungen deutschen Studenten, um ihnen Einblicke in die besonderen Verhältnisse Russlands geben zu können.

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Die journalistische Fakultät der Lomonossow-Universität in Moskau und das F.A.Z.-Institut für Medienentwicklung und Kommunikation GmbH in Frankfurt am Main entwickelten den stufenweisen Aufbau eines Freien Russisch-Deutschen Instituts für Publizistik (FRDIP). Das FRDIP wurde offiziell 1994 eröffnet.

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Das FRDIP bezeichnet sich selbst als eine unabhängige, parteiungebundene wissenschaftliche Non-Profit-Institution, ein Teil der Staatlichen Lomonossow-Universität Moskau.

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